Zahlreiche Artikel und Posts behandeln dieses wichtige Thema – und trotzdem möchte ich es auch an dieser Stelle aufgreifen, mit unserer ganz persönlichen Geschichte.

Das Thema Nachhaltigkeit und Bioqualität sowohl bei Lebensmitteln, als auch in Bereichen wie Kleidung und Kosmetik verfolgt mich nicht erst seit der Geburt meines ersten Sohnes. Vielmehr war es bereits der vorhandene Kinderwunsch, der ein gewisses Umdenken – hier vor allem bei der Ernährung  und Qualität der verwendeten Lebensmittel – gebracht hat. Biolebensmittel begleiten uns seit Jahren, sei es im Supermarkt oder in unserem wöchentlichen Biogemüsekisterl. Und nein wir kaufen nicht teurer, wir gestalten unseren wöchentlichen Familieneinkauf  bewusster und haben so auch die Lebensmittelverschwendung sehr gut im Griff.

Zurück zum Thema: Je näher die Geburt kam- und das liegt mittlerweile bereits neun Jahre zurück – desto mehr recherchierte ich in Richtung schadstofffreie Kinderkleidung und Accessoires. Das war nicht leicht – denn Gütesiegel gibt es mehr als genug. Letzten Endes ergab meine Recherche, dass das GOTS (Global Organic Textile Standard) Zeichen, die wohl aussagekräftigste Zertifizierung für Kleidung in Bioqualität am Markt ist. Letzenendes ist es auch das GOTS Zeichen, auf das ich bei der Auswahl der Stoffe für das Beanchen großen Wert lege!

Aber auch in unseren Kleiderschränken befinden sich nicht ausschließlich GOTS zertifizierte Teile. Da Schadstoffe in Kleidung durch häufiges Waschen weniger werden, setzte ich vor allen in den Babymonaten auf Second Hand. Viele Stücke wurden uns im Bekanntenkreis vererbt. Denn sind wir uns mal ehrlich, wie oft werden Babygrößen getragen? Wir hatten recht schnell wachsende Kinder 😊, die waren nach wenigen Wochen schon wieder aus der jeweiligen Größe rausgewachsen. Auch der Besuch von Kinderflohmärkten hat uns das ein oder andere hübsche, praktische und gut erhaltene Kleidungsstück gebracht.

Wenn dann doch mal ein neues Teil bei uns einzieht, wird erstmal daran gerochen (ein mehr oder weniger starker Chemiegeruch gibt meist schon Aufschluss auf die Qualität der Kleidung). Und dann ab in die Waschmaschine damit: bei Babykleidung wird oft sogar empfohlen Kleidung bis zu dreimal vorab zu waschen.

Zu guter Letzt sind es oft die besonders bunten und knalligen Stücke die oft gesundheitsschädliche Farbstoffe enthalten. Mittlerweile setzen wir auch bei der Kinderkleidung auf Qualität statt Quantität. Da darf auch der Badeanzug mal etwas mehr kosten, dafür haben wir nur zwei passende in der Badetasche, was für gewöhnlich wirklich ausreichend ist.

Nur bei den Hosen hab ich noch keine nachhaltige Lösung gefunden – denn egal ob billig, teuer, neu oder gebraucht, die Löcher an den Knien sind spätestens nach dem zweiten Spielplatzbesuch vorhanden. Leider helfen uns auch keine bunten aufbügelbaren Tierchen oder Flecken. Da freuen wir uns, dass jetzt die Saison der kurzen Hosen startet!

In diesem Sinne wünschen wir euch einen schönen Frühling und aufregenden Sommer!

Euer das Beanchen